Römisches Haus
Modell des Wiederhergestellten römischen Hauses

Der Namen der römischen Siedlung, die ihren Höhepunkt im 3. und 4. Jahrhundert erlebt hat, ist nicht bekannt. Die damalige Siedlung war kleiner als ihre Vorgängerin aus der späten Eisenzeit. Die Gebäude wurden größtenteils in unmittelbarer Nähe zerstörter Häuser aus der Urzeit errichtet.

Eine römische Neuheit beim Häuserbau war die Verwendung von Malta als Bindemittel. Die Fundamente waren aus größeren Steinblöcken. Verputzt waren die Gebäude nur im Inneren. Im Vergleich zur Vorzeit haben die Gebäude auch an Größe gewonnen (bis 27x7 m), womit sich auch der Grundriss veränderte, der sehr bewegt wurde.

Wir befinden uns im Hof (Atrium) eines römischen Hauses. Der kleinere Teil des Gebäudes, der sich über dem Hof befindet, diente dem Wohnen und Schlafen. Der größere Teil des Gebäudes diente als überdachter Hof, wo die wichtigsten häuslichen und wirtschaftlichen Tätigkeiten verrichtet wurden und gesellschaftliche Aktivitäten stattfanden. Zum Gebäude gehörte auch ein sogenannter Schwitzraum (Sudarium). Es handelte sich dabei um einen kleinen erhitzenden Raum mit wasserdichter Pflasterung und Steinbank.