Im Fronthinterland

Der Ort Most na Soči mit seiner Umgebung hat in Jahren 1915-1917 eine wichtige Rolle als österreichisch-ungarischer Stützpunkt im Fronthinterland gespielt, der mit einer vollen militärischen Infrastruktur die Frontlinie auf Selski vrh, Mengore und Bučenica versorgte. Der gegnerischen italienischen Armee ist in elf Offensiven nicht gelungen, die Frontlinie zu durchschlagen. Trotz der ständigen Artilleriefeuer hat die meiste Zivilbevölkerung in dem Ort ausgeharrt. Im Oktober 1917 sind die österreichisch-ungarische und deutsche Armee von Selski vrh, Mengore und Bučenica zum Angriff übergegangen, es folgte ein Gefecht auf dem Bergkamm Kolovrat – der Schlüsselmoment des Durchbruchs der Isonzo-Front.

Panorama des Hinterlandes aus dem 1917; Arhiv P. Kogoj, Foto J. Jirčik
LEGENDE
 
Die österreischisch-ungarische Verteidigungslinie
Die Italienische Artilleriepositionen auf dem Berkamm Kolovrat
   
Die Barackensiedlung und die Zeltplätze
Die haupt Barachen
Der Wendeplatz des Transportweges
Militärbrüche über der Soča
Der Transportweg zu der Frontlinie
Der österreichisch-ungarische Militärfriedhof
 
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